Conga G1 Pro Rasenroboter mit KI-Technik – nie wieder, etwas gehört!

Der Conga AI Mähroboter (als Conga G1 und G1 Pro bekannt) sollte ursprünglich 2023 auf den Markt kommen und versprach eine revolutionäre Lösung für die Gartenpflege. Anders als die meisten Mähroboter benötigte der Conga AI keinen Begrenzungsdraht zur Navigation. Stattdessen setzte er auf moderne HDR-Kameratechnik und KI-gestützte Navigation. Drei strategisch platzierte HDR-Kameras, zwei an den Seiten und eine vorn, ermöglichten dem Conga AI eine präzise Navigation, selbst bei starker Sonne oder im Dunkeln. Wie beim HonyMow Mähroboter mit Reinigungstation wurde daraus aber nichts.

Conga G1 Pro

Ein LED-Nachtlicht an der Front sicherte die Nachtsichtfähigkeit, wodurch der Mähroboter zu jeder Tageszeit effektiv arbeiten konnte. Ein Highlight des Conga war die hochmoderne Objekterkennung. Große Hindernisse wie Gartenmöbel oder Grills sollte er frühzeitig erkennen und umfahren. Auch kleinere Hindernisse, die zwischen 3 und 5 cm hoch waren, wie herumliegende Gartenscheren oder Fußbälle, wurden erkannt und gemieden. Das System reduzierte das Risiko von Beschädigungen erheblich.

Der Conga AI arbeitete in geraden Bahnen, was bekanntlich zu einer gleichmäßigen Rasenpflege führt. Über Bluetooth und WLAN ließ sich der Mähroboter bequem per App steuern. Er erstellte eine virtuelle Karte des Gartens, ähnlich wie ein Saugroboter dies in Wohnungen tut. Laut den Entwicklern war die Kamera-Objekterkennung so präzise, dass zusätzliche virtuelle No-Go-Zonen nicht notwendig waren.

die Idee dahinter war gut

Besonders cool war die Geschwindigkeit und Präzision der Hinderniserkennung: Der Roboter konnte laut Hersteller in nur 0,1 Sekunden reagieren. Das schützte nicht nur den Mähroboter selbst, sondern auch kleine Tiere wie Igel, die sich im Garten aufhalten. Der Conga AI nutzte auch VFL-Technik zur präzisen Navigation mit einer Genauigkeit von drei Zentimetern. Wenn etwa Gartenwege die Rasenfläche unterbrechen, konnten Solarlichter mit elektromagnetischen Sendern dem Mähroboter den Weg weisen.

Zudem unterstützte das Modell RTK-GNSS für eine noch präzisere Positionsbestimmung. Mit einer Mähleistung von bis zu 1.800 m² pro Tag und der Fähigkeit, Steigungen von bis zu 57° zu bewältigen, wäre der Conga AI sowohl stark als auch vielseitig gewesen. Die Schnitthöhe ließ sich angeblich zwischen 25 und 90 mm einstellen. Ein integriertes GPS-Modul bot einen zusätzlichen Diebstahlschutz.

Preislich eine Alternative zum Navimov i105E

Im Rahmen der Kickstarter-Kampagne konnte der Conga AI zu einem Startpreis von 812 EUR für das Basismodell und 1.016 EUR für die Pro-Version vorbestellt werden. Die Preise beinhalteten sowohl den Versand als auch Einfuhrabgaben. Funktioniert hat es aber scheinbar nicht, denn das Gerät ist nicht im Handel und die Social-Media-Kanäle von Conga sind seither tot. Wenn es etwas Neues gibt, dann lassen wir es Euch aber wissen.

Technische Daten des Conga AI Mähroboters

  • Modellbezeichnung: Conga AI
  • Navigation: Kamera-Objekterkennung, gerade Bahnen
  • Sicherheit: kein Begrenzungsdraht notwendig
  • Steigungen: bis zu 57 %
  • Fläche: bis zu 1.500 m²
  • Klingen: keine Angabe
  • Schnitthöhe: 25–90 mm
  • Schnittbreite: keine Angabe
  • Akku: Li-Ion (nicht bekannt)
  • Akkulaufzeit: 100 Minuten
  • Diebstahlsicherung: Ja
  • Regensensorik: Ja
  • Maße: keine Angabe
  • CE-Kennzeichen: voraussichtlich ja

Wichtige Details des Conga AI Mähroboters

  • Kein Begrenzungsdraht: Erfordert nicht das Verlegen eines unterirdischen Drahtes zur Abgrenzung.
  • Drei HDR-Kameras: Seitlich und vorn angebracht, für präzise Navigation auch bei starker Sonneneinstrahlung oder im Dunkeln.
  • LED-Nachtlicht: Unterstützt die Nachtsichtfähigkeit.
  • Objekterkennung: Erkennt große Hindernisse wie Gartenmöbel und umgeht sie.
  • Erkennung kleiner Hindernisse: Kann Objekte von 3 bis 5 cm Höhe erkennen, wie Gartenscheren oder Bälle.
  • Virtuelle Karte: Erstellt eine Karte der Gartenumrisse für effiziente Navigation.
  • App-Steuerung: über Bluetooth und WLAN steuerbar.
  • VFL-Technologie: Bietet eine Genauigkeit von drei Zentimetern.
  • Schnelle Hinderniserkennung: Reaktionszeit von nur 0,1 Sekunden, schützt Lebewesen wie Igel.
  • RTK-GNSS Unterstützung: für präzise Positionsbestimmung, nützlich bei unterbrochenen Rasenflächen.
  • Tägliche Mähleistung: Bis zu 1.800 m².
  • Steigungsbewältigung: Kann Steigungen bis zu 57° bewältigen.
  • GPS-Modul: Diebstahlschutz.
  • Crowdfunding: Wurde auf Kickstarter finanziert, Basismodell ab 812 EUR, Pro-Version ab 1.016 EUR, inklusive Versand und Einfuhrabgaben.

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Bildnachweis / Quelle: Conga
„rasenautomatik.de“
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