Ausprobiert: das kann der Dreame A1 Rasenmähroboter wirklich

Der Dreame Roboticmower A1 hebt sich durch seine hochmoderne, und in diesem Segment bisher kaum verwendete, Lidar-Technik ab, wodurch er ohne Begrenzungsdraht arbeitet. Die beiden Technologien als Kombination ermöglichen eine besonders präzise Navigation und machen die Installation von Begrenzungsdrähten überflüssig.

Dreame A1 Rasenmähroboter

Der A1 nutzt Lidar-Sensoren zur besonders präzisen Navigation und Hinderniserkennung und wurde von mir entsprechend getestet. Im Gegensatz zu manchen (deutlich teureren) Wettbewerbern aus dem Hause Husqvarna oder Mammotion hat er jedoch keinen Allrad, was in unserem Fall aber kein Problem war. Denn er navigierte effizient und effektiv durch meinen Garten und erkannte auch die aufgestellten Hindernisse relativ zuverlässig. Nur besonders kleine Dinge, wie ein Stofftier, wurden von ihm überrollt, was mich verwundert hat.

die wesentlichen App-Funktionen

Mit der Dreame-App lässt sich der Rasenroboter zudem sehr simpel steuern. Sie hat Funktionen wie eine vollautomatische Einstellung der Schnitthöhe, die Verwaltung mehrerer Mähzonen, und es gibt verschiedene Einstellungsmöglichkeiten zur Hinderniserkennung. Die App ermöglicht außerdem die Anpassung von verschiedenen Mähprogrammen und es kann sogar jede Zone in unterschiedlichen Höhen gemäht werden. Das gefiel mir ausgesprochen gut.

Test auf dem Gelände

In meinen praktischen Tests zeigte der A1 seine Fähigkeiten auf verschiedenen Geländearten. Steigungen bis zu 45 % meistert er problemlos, und auch Hindernisse bewältigt er prinzipiell gut. Trotz einiger Schwierigkeiten bei Wendepunkten an steilen Hängen schnitt er diesbezüglich gut ab. Allerdings muss angemerkt werden, dass die Grad-Angabe in meinem Video nicht korrekt war. Die von mir erwähnten 60 Grad und mehr an Steigung waren falsch.

Dennoch schaffte er deutlich mehr Steigung als von Dreame angegeben, was mir gefiel. Das „geschredderte, kleine Stofftier“ war allerdings eine Überraschung für mich. Ich hätte gedacht, er erkennt es. Demzufolge kann ich keine Empfehlung aussprechen, den A1 ohne Beaufsichtigung in den Abend- oder Morgenstunden mähen zu lassen, um kleine Tiere wie Igel zu schützen.

Leistung und Akku

Der Akku des Dreame A1 hat eine Kapazität von 5 Amperestunden, was für größere Flächen bis zu 2.000 qm völlig ausreichend ist. Und optional kann man, zumindest habe ich diese Info im Netz gefunden, sogar ein Upgrade vom Akku vornehmen. Ob das durch die Garantie von Dreame allerdings abgedeckt ist, das weiß ich nicht. Offiziell konnte ich dazu bisher nichts finden. Die Ladezeiten sind übrigens relativ akzeptabel, wenn auch ein wenig länger als erwartet. Die Lautstärke liegt laut Hersteller bei bis zu 60 dB, was ihn vergleichsweise laut macht. Allerdings kann ich den Wert nicht bestätigen. In meinem Test war der A1 leiser als der LUBA2 und auch leiser als der RoboUP T1200.

Erkenntnisse und Fazit

Der Dreame A1 überzeugte in meinem Kurztest durch seine hochmoderne Technik, die äußerst simple Installation, die beide die Nutzung erheblich vereinfachen. Seine Leistung in unseren Tests und die App-Funktionen machen ihn zu einer starken Konkurrenz für andere. Besonders positiv fiel auf, dass keine Begrenzungsdrähte nötig waren und die Lidar-Technologie für eine stets präzise Navigation sorgte. Allerdings könnte Allrad in manchen Situationen hilfreich sein und auch von der Erkennung kleiner Hindernisse habe ich mir mehr oder weniger mehr erhofft. Vielleicht bringt ein Update an dieser Stelle aber noch eine Verbesserung.

Vorteile der Lidar-Technologie

  • Keine Begrenzungsdrähte: Die Installation wird einfacher und schneller.
  • Präzise Navigation: Hindernisse werden in einem Umkreis von bis zu 70 Metern erkannt und umfahren.
  • Flexibilität: Anpassungen im Gartenlayout sind leicht möglich.
  • Innovative Technik: Lidar bieten Navigationsfähigkeiten, die herkömmliche Systeme nicht schaffen.

Steigungsbewältigung im Vergleich

  • Steigungsfähigkeit: Der Dreame A1 schafft Steigungen bis zu 45 % und in meinem Test sogar noch deutlich mehr.
  • Leistungsfähigkeit an Hängen: Gute Bewältigung auch anspruchsvoller Hanglagen.

Zusätzliche Funktionen der App

  • Zonenverwaltung: Erstellung und Verwaltung mehrerer Mähzonen.
  • Hinderniserkennung: Automatische Kartierung und Reaktion auf Hindernisse.
  • Wetterschutz: Funktionen wie ein Frostmodus verhindern Schäden bei niedrigen Temperaturen.
  • Akkustatus und Wartung: Überwachung und Erinnerungen für Wartungsarbeiten.
  • Einfache Bedienung: Intuitive Benutzeroberfläche und umfassende Einstellungsmöglichkeiten.

Der Dreame Roboticmower A1 beeindruckte mich durch seine Technik und die Benutzerfreundlichkeit. Egal, ob Übersetzungen in der App oder die Sprachinformationen vom Roboter selbst, alles ist simpel zu bedienen und super zu verstehen. Für Gärten mit komplexen Layouts und unterschiedlichen Steigungen ist er eine ordentliche Wahl, wie ich finde, die mit einem Preis von um die 1.800 EUR allerdings nicht unbedingt als Schnäppchen zu betrachten ist.

Modell: Dreame A1 Mähroboter

  • Besonderheit: Kommt ohne Begrenzungsdraht aus
  • Vorstellung: IFA 2023 in Berlin
  • Markteinführung USA: März 2024 auf Amazon
  • Verfügbarkeit in Europa/Deutschland: Noch unbekannt
  • Design: Rechteckig mit abgerundeten Ecken, in grau-metallic/schwarz und weiß/schwarz erhältlich
  • Navigationstechnologie: OmniSense™ 3D-Ultra-Sensorik-Technologie mit 3D-LiDAR-Sensor
  • Erfassungsreichweite des Sensors: Bis zu 70 Meter
  • Sichtfeld: 360 Grad horizontal, 59 Grad vertikal
  • Mähfläche: Bis zu 2.000 Quadratmeter
  • Schnittbreite: 22 cm
  • Schnitthöhe: Einstellbar von 3 bis 7 cm
  • Steigungsfähigkeit: Bis zu 45 Prozent
  • Hinderniserkennung: 3D omnidirektionale Technologie erkennt bis zu elf Arten von Hindernissen
  • Lautstärke: Maximal 60 Dezibel
  • Wasserschutz: IPX6
  • Akkukapazität: 5AH
  • Steuerung: Über Tastatur am Roboter oder Dreame App (Android | iOS)
  • Funktionen: Verschiedene Mähmodi, Sperrzonen, Mähzonen einrichtbar
  • UVP in den USA: 1.999 US-Dollar
  • Geschätzter Preis in Europa: Ca. 2.000 EUR

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