Rasenpflege: Rasenmäher vs. Mähroboter – Vor- und Nachteile!

Die Pflege des Rasens erfordert Zeit und Mühe. Viele setzen daher auf einen Mähroboter. Aber ist das Gerät eigentlich besser für das saftige Grün als der klassische Rasenmäher? Oder richtet der kleine Helfer etwa Schäden an? Dazu gibt es viele Meinungen. Wir haben uns einmal mit dem Thema beschäftigt und zeigen unseren Standpunkt dazu auf. Und dieser könnte, in Anbetracht vom Thema unserer Website, überraschen.

Rasenmäher vs. Mähroboter

Die optimale Schnitthöhe hängt von der Rasenart ab. Für normalen Hausrasen empfiehlt sich eine Höhe von 35 mm, während Schattenrasen bei 45 mm optimal wächst. Im Sommer sollte der Rasen aber logischerweise nicht zu kurz geschnitten werden, um ein Austrocknen der Wurzeln und die Verbreitung von Unkraut zu vermeiden. Auch im Herbst und im Winter ist eine korrekte Rasenhöhe entscheidend, um einen Pilzbefall durch Staunässe zu verhindern.

Schnittfrequenz je nach Rasentyp

Ein-Drittel-Regel bei der Rasenpflege

Eine wichtige Regel bei der Rasenpflege ist die Ein-Drittel-Regel. Die Regel besagt, dass der Rasen gemäht werden sollte, sobald die Grashalme seit dem letzten Schnitt um ein Drittel ihrer Höhe gewachsen sind. In der Praxis wird aber oft die 50-Prozent-Regel angewandt, aber das Ein-Drittel-Prinzip sorgt für ein gleichmäßigeres Wachstum und eine gesündere Grasnarbe. Prinzipiell ist ein Rasenroboter dazu eher in der Lage, denn nur wenige haben Lust, so oft händisch den Rasen zu mähen. Besonders dann, wenn das Grundstück groß ist.

Mähroboter vs. Rasenmäher: Vor- und Nachteile

Die Entscheidung zwischen Rasenmäher und Mähroboter hängt von den Vorlieben und den Anforderungen des Gartens ab. Ein Rasenmäher eignet sich für die, die die (nervige) Rasenpflege als körperliche Aktivität lieben. Er ermöglicht eine bessere Kontrolle über die Qualität des Rasens, und die Schnittfläche ist bei einem Handrasenmäher manchmal sogar besser als bei elektronischen Geräten.

Vorteile des manuellen Rasenmähers:

  • Kosten in der Regel geringer: Manuelle Rasenmäher sind oft günstiger.
  • Technik einfacher: Weniger anfällig für technische Probleme und einfacher zu warten.
  • Unterhaltskosten geringer: Weniger teure Wartung und Reparaturen erforderlich.
  • Umweltfreundlicher: Kein Stromverbrauch, wenn mechanisch betrieben.
  • Bessere Kontrolle: Man hat mehr Kontrolle über den Schnitt und kann gezielt problematische Bereiche bearbeiten.
  • Effektiver bei hohen Gräsern: Kann besser mit höherem oder nassem Gras umgehen.
  • Robuster: Weniger empfindlich gegenüber Steinen und Ästen.
  • Kein Strombedarf: Kein Laden von Akkus oder Zugang zu Strom erforderlich.
  • Flexibilität: Kann jederzeit und bei jedem Wetter verwendet werden.
  • Fördert körperliche Aktivität: Nützlich für Personen, die körperliche Bewegung im Garten schätzen.

Vorteile eines Rasenroboters:

  • Regelmäßiges, kleines Kürzen des Rasens: Führt zu einer dichteren Grasnarbe.
  • Spart Zeit und Aufwand: Automatisiert die Rasenpflege, sodass der Gartenbesitzer sich anderen Aufgaben widmen kann.
  • Lärmbelästigung meist geringer: Oft leiser im Betrieb als Benzin- oder Elektro-Rasenmäher.
  • Umweltfreundlicher: Da oft elektrisch betrieben, weniger Emissionen als Benzinmäher.
  • Bessere Zeitplanung: Erledigt die Arbeit automatisch nach einem festgelegten Zeitplan.
  • Geringerer körperlicher Aufwand: Ideal für Menschen, die körperlich nicht in der Lage sind, selbst zu mähen.
  • Automatische Anpassung an Rasenwachstum: Mäht in regelmäßigen Abständen, unabhängig vom Rasenwachstum.
  • Einfache Bedienung: Nach der ersten Installation und Programmierung arbeitet der Roboter weitgehend selbstständig.
  • Schonend für den Rasen: Kontinuierlicher Schnitt führt zu weniger Stress für die Graspflanzen.
  • Bequemlichkeit: Ideal für viel beschäftigte Menschen oder solche, die wenig Interesse an der Gartenarbeit haben.

Fazit

  • Der Mähroboter hat den Vorteil, dass er den Rasen regelmäßig und in kleinen Schritten kürzt, was zu einer dichteren Grasnarbe führt. Allerdings gibt es auch Nachteile: Sie sind für Kleintiere und Insekten gefährlich, sollten nicht unbeaufsichtigt laufen und sind meist mit hohen Anschaffungs- und Reparaturkosten verbunden. Ein Rasenmäher hingegen ermöglicht eine bessere Kontrolle der Rasenqualität und sorgt für eine sauberere Schnittfläche. Er eignet sich jedoch vor allem für Gartenbesitzer, die entweder einen kleinen Garten haben oder viel Zeit für die Rasenpflege aufbringen können. Einen Gewinner gibt es in unseren Augen NICHT!

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