Zocken im Garten? Doom Multiplayer-Modus auf Husqvarna-Mährobotern!

In einer verrückten Idee haben die Entwickler von Husqvarna nicht nur das Klassiker-Spiel Doom zum Zocken verwirklicht, sondern die Portierung der legendären Shareware-Version auf dem smarten Rasenmäher ist jetzt sogar im Multiplayer-Modus möglich. Das Projekt, geleitet von Björn Mannefred, beweist, dass die Integration von klassischen Spielen in unkonventionelle Geräte mehr als nur eine technische Spielerei sein kann. Die Herausforderung, den Single-Player-Modus von Doom auf die Roboter zu bringen, erwies sich laut Mannefred als „relativ unkompliziert„. Der wahre Durchbruch ist die Implementierung des Multiplayer-Modus, der es zwei Spielern ermöglicht, drahtlos über separate Mähroboter in einem Death Match gegeneinander anzutreten. Das wurde durch die Integration eines WLAN-Moduls in die Mäher ermöglicht.

Doom im Multiplayer-Modus Warenkorb-Symbol

Durch das WLAN gibt es jetzt eine drahtlose Netzwerkverbindung zu einem lokalen Server auf einem PC. Für eine direkte Verbindung zwischen den Geräten sorgt zudem die Nutzung des CAN-Bus-Systems. Interessanterweise wird die Multiplayer-Funktion vorerst exklusiv auf speziellen Events. Die Besitzer der Nera-Mähroboter müssen sich hingegen mit der Singleplayer-Variante begnügen. Die Integration von Doom diente nicht nur als unterhaltsames Experiment, sondern brachte auch praktische Vorteile mit sich. Durch das Projekt konnten die Entwickler mögliche Verbesserungen für die Robos identifizieren, die ohne die Doom-Portierung unentdeckt geblieben wären. Die positive Resonanz von id Software, dem Entwickler von Doom, unterstreicht die Bedeutung und den Erfolg des Projekts.

Doom auf Husqvarna-Mährobotern Warenkorb-Symbol

Marty Stratton, Studio Director bei id Software, äußerte seine Begeisterung darüber, dass nun auch Roboter-Rasenmäher zur Liste der ungewöhnlichen Plattformen gehören, auf denen Doom läuft. Für Husqvarna stellt das Projekt nicht nur eine technische Meisterleistung dar, sondern auch eine Strategie, um sich als attraktiver Arbeitgeber für junge Programmierer zu positionieren und gleichzeitig den eigenen Entwicklern kreative Freiräume zu bieten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Portierung von Doom auf Husqvarna-Mähroboter nicht nur eine gute technische Leistung ist, sondern auch zeigt, wie traditionelle Softwareentwicklung auf innovative Weise neu interpretiert werden kann.

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